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Einsätze - FF Ach/Salzach

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Einsätze

Feuerwehr


Am Sonntag, den 11.02.1894 wurde die Feuerwehr Ach durch die Feuerglocken in Burghausen sowie die Signale des Hornisten Feldhüter zu einem Brand in die Altstadt Burghausen gerufen. Die Acher Feuerwehr rückte in Windeseile unter Hauptmann-Stellvertreter Fritz Taitl aus und löschte gemeinsam mit den Burghauser Kameraden den sich durch stürmischen Wind ausbreitenden Brand. Die Stadtgemeinde Burghausen übersandte der Acher Feuerwehr ein offizielles Dankeschreiben.

Eine starke Regenschmelze war der Grund, dass die FF Ach am Morgen des 09.03.1896 alarmiert wurde. Warme Temperaturen und einsetzender Starkregen führten dazu, dass der Tiefentalergraben (Giess) Hochwasser führte und bei den Anwesen Fr. Niklas, Fr. Schopper, Krämerei Zimmermann (heute Kirchsteiger) und der  Gärberei Taitl großen Schaden anrichtete.

Lang andauernde, wolkenbruchartige Regenfälle am 13.9. und 14.09.1899 brachten die Feuerwehr Ach an der Salzach an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Wassermassen der Salzach waren noch wesentlich schlimmer als im Jahr 1897.

Am Ostersonntag des Jahres 1913 kam es zu einem Brand in der Acher Kunstmühle (Schenkhuber), der durch die Acher Wehr gelöscht wurde.

Ein trauriges Ereignis gab es am 19.12.1926 bei einem Brand im Daxl-Anwesen in Duttendorf. Leider war vor dem Eintreffen am Brandort ein Kamerad der Acher Wehr durch Berührung eines herabhängenden Hochspannungsdrahtes ums Leben gekommen. Es handelte sich um den Sohn des Nachbaranwesens (Garnweidner) Johann Danner.

Im Dezember 1979 wurde auf der Salzach- leider erfolglos – mehrmals nach dem elfjährigen Schüler Karl Eder gesucht.

Die in ganz Oberösterreich wütende Hochwasserkatastrophe von 1954, die die Landesregierung dazu veranlasste, das KHD-Gesetz zu beschließen, hielten sich in Ach mit einem Salzachpegel von 7,60 Metern noch vergleichsweise in erträglichen Grenzen. Einen besonderen Platz in der Erinnerung der Bevölkerung hat das Jahr 1959. Die Salzach trat innerhalb von drei Monaten zweimal über die Ufer.

Die Bauarbeiten für die neue Salzachbrücke in Wanghausen waren im Gange, als das erste Hochwasser am 13. und 14. Juni 1959 einen im Flussbett verankerten Ponton mit einem Bagger losriss. Dadurch wurde die Alte Holzbrücke von Ach nach Burghausen teilweise zerstört. Bei der Suche und Bergung des nahe dem Kreuzfelsen untergegangenen Baggers wurden von der Feuerwehr Ach über 500 Arbeitsstunden geleistet.

Nachdem die Brücke behelfsmäßig mit Hilfe von Pionieren repariert worden war, wurde diese nur drei Monate später, am 13.09.1959, vom nächsten Hochwasser heimgesucht und abermals schwer beschädigt.

Am 12.08.2002 standen wir gemeinsam mit anderen Feuerwehren des Bezirkes im Hochwassereinsatz im Bezirk Perg. Einen Tag später kam zur Hochwasserkatastrophe in unserer Gemeinde. Bei einem Pegelstand von 8,15 Metern wurden große Teile von Ach und Wanghausen überflutet. Neben zahlreichen Privathäusern wurde auch die erst kürzlich renovierte Volksschule Ach schwer beschädigt.

 
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